

Deutschland altert.
50 Prozent mehr Geburten wären notwendig, damit die Bevölkerung langfristig
auf dem aktuellen Niveau bleibt.
Die Bevölkerungszahl von derzeit rund 82 Millionen wird sich - ohne Zuwanderung
aus dem Ausland - bis zum Jahr 2040 auf rund 60 Millionen vermindern. Dies entspricht
einer durchschnittlichen Abnahme von jährlich etwa 500.000 Personen und
ist ausschließlich vom Geburtendefizit abhängig. Lediglich die
Zuwanderung von geschätzten 200.000 bis 300.000 Personen (Wanderungsüberschuss)
dämpft diesen Rückgang etwas ab.
Bevölkerungsentwicklung
Das künftige Arbeitskräfteangebot: Immer weniger, immer älter!
Das Arbeitskräfteangebot in Deutschland, "das Erwerbspersonenpotenzial"
sinkt. In welchem Umfang, hängt vor allem vom Ausmaß der Zuwanderung
ab. Bei einem realistischen jährlichen "Wanderungsüberschuss"
von 200.000 bis 300.000 Personen wird das Erwerbspersonenpotenzial in den
nächsten 40 Jahren je nach Entwicklung der Erwerbsbeteiligung um etwa
4 Millionen bis 7 Millionen abnehmen.

Erwerbspersonenentwicklung